Arbeitsstiftung für junge Migranten wird ausgeweitet

Die Jugendstiftung “JUST Integration”, getragen von ÖGB und WKÖ, wird auf gut 1.200 Plätze aufgestockt. Zu den bisher 931 Stiftungsplätzen kommen 272 dazu. Dafür fließen 4,6 Mio. Euro, teilten Arbeitsministerin Christine Aschbacher und Integrationsministerin Susanne Raab (beide ÖVP) am Mittwoch mit. Demnach soll Jugendlichen vor allem in Wien eine Ausbildung in einem Betrieb ermöglich werden, dort sei die Zahl arbeitsuchender junger Migranten besonders hoch.

Betriebe, die junge Leute mit Migrationshintergrund zwischen 18 und 30 Jahren in Ausbildung nehmen, tragen lediglich monatliche Verwaltungskosten von 150 Euro und eine Aufwandsentschädigung von zumindest 60 Euro je Teilnehmer. Diese erhalten die Stiftungsteilnehmerinnen und Teilnehmer zusätzlich zum Arbeitslosengeld. Ziel sei es, die jungen Menschen zu motivieren, sich Qualifikationen anzueignen.

Durch eine intensive Betreuung stellen wir einen erfolgreichen Lehrabschluss für die Jugendlichen sicher”, so Aschbacher. “Die Initiative schafft die Möglichkeit, dass junge Asylberechtigte eine Ausbildung beginnen, so bessere Chancen am Arbeitsmarkt haben und somit selbsterhaltungsfähig leben können”, meinte Raab.

JUST Integration ist eine Arbeitsstiftung, die junge arbeitslose Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte sowie sonstige junge Erwachsene mit multiplen Problemlagen auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt begleitet. Die Stiftung gehört zur Aufleb GmbH, die 1995 vom Gewerkschaftsbund (ÖGB) und der Wirtschaftskammer (WKÖ) gegründet worden war.

YT
Video
Ich möchte eingebundene Social Media Inhalte sehen. Hierbei werden personenbezogene Daten (IP-Adresse o.ä.) übertragen. Diese Einstellung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in der Datenschutzerklärung oder unter dem Menüpunkt Cookies geändert werden.

Wie ist Ihre Meinung?