Argentinierin Amalia Pica erhält Zurich Art Prize 2020

Die argentinische Künstlerin Amalia Pica erhält den Zurich Art Prize 2020. Damit verbunden ist eine Einzelausstellung im Haus Konstruktiv in Zürich im Umfang von 80.000 Franken (rund 73.400 Euro) sowie ein zusätzliches Preisgeld von 20.000 Franken (rund 18.400 Euro) für die Künstlerin.

“Picas Installationen, Skulpturen, Zeichnungen, Filme, Fotografien und Performances zeugen von einer minimalistischen Formensprache und entpuppen sich bei genauerer Betrachtung als vielschichtig und komplex”, schreibt das Haus Konstruktiv am Donnerstag. Pica habe die Zurich-Art-Prize-Jury “durch ihre präzise Auseinandersetzung mit politischen und soziologischen Themen begeistert”.

In ihrem künstlerischen Schaffen befasst sich die 1978 geborene Künstlerin mit Themen wie Sprache, verbaler und nonverbaler Kommunikation. Ihr besonderes Interesse gilt dabei den Schwachstellen, Fehlern und blinden Flecken von historischen und gegenwärtigen Kommunikationsmodellen und -technologien. Diese macht sie in ihren Arbeiten sichtbar, hörbar und damit erfahrbar.

Vergeben wird der Zurich Art Prize vom Haus Konstruktiv und der Zurich Insurance Group. Die mit dem Preis verbundene Einzelausstellung im Haus Konstruktiv findet vom 22. Oktober 2020 bis 10. Jänner 2021 statt.

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