Ars Electronica ab sofort mit neuer Spitze

Markus Jandl übernimmt die Geschäftsführung von Diethard Schwarzmair, der in Pension geht

V. l.: Schwarzmair und Jandl
V. l.: Schwarzmair und Jandl © Ars Electronica/Robert Bauernhansl

Bei der Linzer Ars Electronica gibt es einen Wechsel in der Geschäftsführung: Auf Diethard Schwarzmair, der in fast zwölf Jahren laut Aussendung „maßgeblichen Anteil am bis heute andauernden Höhenflug der Linzer Plattform für Kunst, Technologie und Gesellschaft“ hatte und mit Ende August in Pension ging, folgt nun der seit nunmehr 15 Jahren bei Ars Electronica tätige Markus Jandl, bislang Leiter der Corporate Finance und Prokurist.

“Mit knapp 20 Millionen Euro Erträgen und einer Eigenkostendeckung von 71 Prozent wurde das Vorjahr mit einer Rekordbilanz abgeschlossen.

Die weltweiten Projektaufträge sind nicht nur wesentlicher Teil der Kompetenz von Ars Electronica, sondern sichern auch wirtschaftlich den Linzer Museumsbetrieb, das Festival und den Prix“, würdigt Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer die Arbeit von Schwarzmair.

Das erste große Projekt des 38-jährigen Jandl befindet sich bereits in Umsetzung: die Erneuerung und Erweiterung der kaufmännischen Software-Systeme, die eine Effizienzsteigerung und Professionalisierung der internen Abläufe ermöglichen sollen.

Die größte Herausforderung der nächsten Zeit sieht Jandl aber in der Bewältigung der Corona-Krise, die die Ars Electronica massiv trifft.

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