Ars Electronica arbeitet intensiver mit Außenministerium zusammen

Ab 2021: Neuer mit 10.000 Euro dotierter Sonderpreis setzt Fokus auf künstlerische Spannungsfelder zwischen Technologie und Mensch

V. l.: Markus Jandl (Ars Electronica), Lang-Mayerhofer, BM Schallenberg und Gerfried Stocker (Ars Electronica)
V. l.: Markus Jandl (Ars Electronica), Lang-Mayerhofer, BM Schallenberg und Gerfried Stocker (Ars Electronica) © BMEIA/Michael Gruber

Künftig arbeiten Außenministerium und Ars Electronica intensiver zusammen: Das Ministerium stiftet ab 2021 einen mit 10.000 Euro dotierten jährlichen Sonderpreis, der im Rahmen des Prix Ars Electronica ausgeschrieben und bei der Gala des Festivals Ars Electronica offiziell verliehen wird.

Der Preis prämiert internationale künstlerische Projekte, die Auswirkungen von neuen Technologien bzw. der Digitalisierung insgesamt auf unsere Gesellschaft reflektieren und beleuchten. Ein nachhaltiger künstlerischer und kultureller Austausch muss bei dem Projekt im Vordergrund stehen und soll zugleich wichtiges Kriterium für eine mögliche Einreichung sein.

„Ich freue mich, dass wir die Kooperation mit Ars Electronica vertiefen können“, so Außenminister Alexander Schallenberg, der gestern in Linz das AEC besucht hat. „Mit der neuen Preiskategorie wollen wir ab 2021 einen weiteren Schritt setzen, um Österreich als internationale Plattform zur Verschmelzung von Kunst, Kultur, Gesellschaft und Technologie zu etablieren. Darüber hinaus wollen wir die Kooperation zwischen nationalen und internationalen Institutionen und Stakeholder fördern.“

Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer: „Als internationale Größe im Bereich digitaler Kunst ist die Ars Electronica weltweiter Kulturbotschafter für das zukunftsorientierte Österreich. Ich bin stolz, dass die Ars eine so starke Wertschätzung durch die Beteiligung beim Festival und nun auch beim Prix durch die Auslandskultur des Außenministeriums erfährt.“

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