Asfinag investiert eine Mrd. € in Linz

Start mit Voest-Bypass-Brücken im Jänner 2018 und der 4. Donaubrücke im Herbst

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Während der Bauphase für die Bypässe links und rechts der Linzer Voest-Brücke herrscht dort ein Tempolimit von 60 km/h. © Asfinag

LINZ – Ab 2018 wird die oberösterreichische Landeshauptstadt zum Brennpunkt der Asfinag. Sie wird in den nächsten Jahren eine Milliarde Euro in den Ausbau der A7 Mühlkreisautobahn (428 Mio. €) und den Neubau der A26 Linzer Autobahn (668 Mio. €) investieren. „Ziel für die Menschen der Landeshauptstadt und die Tausenden Pendler sind weniger Stau, mehr Verkehrssicherheit und eine Entlastung des innerstädtischen Netzes“, betonte Asfinag-Vorstandsdirektorin Karin Zipperer am Mittwoch in einer Pressekonferenz mit Verkehrs-Landesrat Günther Steinkellner und Bürgermeister Klaus Luger in Linz.

Im Jänner 2018 startet die Erweiterung der A7 im Bereich der Donau mit je zwei Fahrspuren links und rechts der Hauptbrücke (Bypässe). Während der gesamten Bauzeit bleiben tagsüber zwei Fahrspuren pro Richtung für den Verkehr offen, es gilt aber ein Tempolimit von 60 km/h. Von Jänner 2018 bis März 2020 werden insgesamt 14 Rampen (Auf- und Abfahrten) zu adaptieren und neu zu errichten sein. Die Erneuerung des alten Belags auf der Hauptbrücke erfolgt 2022/23.

Im Herbst 2018 erfolgt der Baubeginn für die 4. Linzer Donaubrücke A26, die zunächst die Nibelungenbrücke und dann das innerstädtische Straßennetz bis Bahnhof und Waldeggstraße entlasten wird. Zehn Prozent der Kosten für die Westumfahrung werden vom Land, fünf Prozent von der Stadt und der Großteil von der Asfinag getragen. Die Kosten von 16 Mio. € für die A7 Anschlussstelle Auhof, die Ende 2019 in Angriff genommen wird, teilen sich Stadt, Land und Asfinag zu je einem Drittel.