Assistenzsysteme für mehr Sicherheit

Mobilitätstipp von ÖAMTC-Fahrtechnikexperte Franz Bruckmair

Die Autoindustrie bietet schon seit einigen Jahren technische Helferlein für viele Fahrsituationen an – und es werden immer mehr. „Fahrer müssen sich deshalb auf neue technische Features einstellen, die als Unterstützung gedacht sind und nicht als Ersatz“, erklärt Franz Bruckmair, Leiter des ÖAMTC-Fahrtechnikzentrums Marchtrenk. Denn für viele ist es ungewohnt, wenn auf einmal ein Assistenzsystem eigenständig in den Fahrzeugbetrieb eingreift. „Wichtig ist, dass man sich mit im Fahrzeug verfügbaren Systemen auseinandersetzt, denn sie können einen wichtigen Beitrag zu mehr Sicherheit leisten“, so Bruckmair. Der Fahrtechnikprofi unterscheidet zwischen technischen Helferlein, die den Komfort erhöhen (unter anderem Parkassistent, Tempomat) und solchen, die mehr Sicherheit versprechen (wie beispielsweise Spurhalteassistent, Abstandsregeltempomat, ESP).
„Alle diese Systeme kann man deaktivieren oder muss sie gar nicht erst einschalten. Ich empfehle aber, die Systeme nach Möglichkeit zu nutzen. Den Umgang damit kann man bei einem Fahrtechniktraining im sicheren Umfeld und unter Anleitung von Profis verinnerlichen.“ Bei so einem Training erlebt man unterschiedlichste Assistenzsysteme wie zum Beispiel Park- und, Spurhalteassistent, City Notbremsfunktion oder Abstandstempomat.