Asylberechtigte erschlich sich Tausende Euro Sozialleistungen

30-Jährige aus Syrien war im Bezirk Urfahr-Umgebung nur zum Schein gemeldet — Nicht gemeldete Reise in den Irak wurde ihr zum Verhängnis

Einer dreisten Sozialbetrügerin kam jetzt die Polizei auf die Schliche. Denn wie sich im Zuge einer Fremdenkontrolle herausstellte, war die 30-jährige, alleinstehende asylberechtigte Frau aus Syrien nur zum Schein von November 2016 bis zum 10. April 2019 in einer Unterkunft im Bezirk Urfahr-Umgebung gemeldet.

Dafür erhielt sie von der Behörde eine erhöhte Beihilfe zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes und des Wohnbedarfs. Doch in Wirklichkeit wohnte sie bei ihrem Lebensgefährten in der Landeshauptstadt.

Mehrere Tausend Euro Schaden für Republik

Die Beamten wurden auf die Syrerin aufmerksam, nachdem sie im August 2018 in den Irak reiste, ohne die Reise zuvor der zuständigen Behörde zu melden, weshalb die 30-Jährige während dieser Zeit Beihilfenunterstützung bekam.

Durch den Sozialbetrug entstand der Republik Österreich ein Schaden in Höhe von mehreren Tausend Euro. Die Frau wird bei der Staatsanwaltschaft Linz und der Fremdenbehörde gemeldet.

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