Auf Schwiegervater eingestochen: Fünf Jahre Haft

Weil er auf seinen Schwiegervater nach einer Familienfeier im Dezember 2019 im Bezirk Wiener Neustadt mit einem Klappmesser eingestochen haben soll, ist ein 40-Jähriger am Dienstag in Wiener Neustadt wegen absichtlicher schwerer Körperverletzung zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Die Entscheidung der Geschworenen ist Gerichtsangaben zufolge nicht rechtskräftig.

Dem Beschuldigten war in der Anklage versuchter Mord vorgeworfen worden. Die entsprechende Hauptfrage wurde von den Laienrichtern jedoch verneint.

Der zum Tatzeitpunkt 39-Jährige soll seinem Schwiegervater am 8. Dezember des Vorjahres insgesamt fünf Stiche zugefügt haben, betroffen waren Hals-, Nacken- und Brustregion. Der Anklage zufolge blieb es nur „aufgrund des raschen Einschreitens der Rettungskräfte“ beim Tötungsversuch.

Das Opfer wurde ins Krankenhaus eingeliefert, wo es operiert wurde. Im Anschluss wurde der Mann intensivmedizinisch betreut.

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