Meinung

von Christoph Gaigg

Aufbruchsstimmung

Das Fußball-Nationalteam wird uns unter Ralf Rangnick noch viel Freude bereiten.

Schon die ersten Spiele des österreichischen Nationalteams unter Trainer Ralf Rangnick haben die Erwartungen übertroffen und sogar eine Art Aufbruchsstimmung erzeugt. Dabei ging es weniger um die Ergebnisse gegen Vizeweltmeister Kroatien (3:0) und EM-Halbfinalist Dänemark (1:2), sondern vielmehr um die Art und Weise der Auftritte.

Österreich hat in beiden Partien gezeigt, den Topnationen auf Augenhöhe begegnen zu können. Mut, Selbstbewusstsein und Aktivität sind die neuen Stichwörter. Trotz minimaler Vorbereitungszeit hat Rangnick der Mannschaft ein völlig anderes Gesicht verpasst und die Foda’sche Handbremse, die jahrelang als Hemmschuh gewirkt hatte, binnen kürzester Zeit gelöst.

Die 4-2-2-2-Grundformation scheint maßgeschneidert für die ÖFB-Auswahl, weil die Stärken vieler Spieler im Mittelfeldzentrum und auf den Halbpositionen besser zum Tragen kommen.

Im Pressing präsentierte sich die ÖFB-Auswahl variabel, attackierte mal ganz vorne, mal etwas tiefer — doch stets mit enormer Konsequenz, viel Energie und einem klaren Plan. Das alles ist freilich kein Grund zu übertriebener Euphorie, zumal noch Luft nach oben besteht. Doch die Chancen stehen gut, dass uns das Team unter Rangnick künftig viel Freude bereiten wird.

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