Aus der Not eine Tugend

„Kollaterale“als Schaufenster der Welser Kulturvielfalt

Ein Werk von Evelyn Kreinecker
Ein Werk von Evelyn Kreinecker © Evelyn Kreinecker

Coronabedingt gab und gibt es gerade im Kunst- und Kultursektor viele Absagen und Verschiebungen. Das nahm der Vorstand der Galerie „Die Forum“ in Wels, die aktuell mehr als 80 bildende Kunstschaffende vereint, zum Anlass, über alternative Ausstellungs-Formate nachzudenken

Entstanden ist die „Kollaterale“, ein Auswandern der Kunst von den Galerieräumlichkeiten in den öffentlichen Raum. Und dieses neu erfundene Format findet bereits heuer vom 3. bis 18. Juli mit dem Untertitel „Kunst Stadt Sommer“ am Kaiser-Josef-Platz, am Stadtplatz, in der Schmidtegassen sowie in der Pfarrgasse statt.

„Kreativität ist der Motor der Wirtschaft“

„Die Kunstobjekte der ,,,Kollaterale´ werden viele Welser und Besucher anlocken und damit die Innenstadt bereichern“, sagt Bürgermeister Andreas Rabl und Wirtschaftsstadtrat Peter Lehner betont: „„Kreativität ist Motor der Wirtschaft. Mit der Kombination von regionaler Kunst und regionaler Wirtschaft in der Innenstadt entsteht ein Schulterschluss im Wiederhochfahren.“

Geschäfte und deren Schaufenster werden für den Zeitraum der Aktion zu Ateliers, Laboratorien und Ausstellungsräumen. Auch unter freiem Himmel werden Überraschungen für die Besucher warten, etwa ein neues Fenster für den Pollheimerpark.

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