LASK will „aus eigener Kraft Rang vier fixeren“ – Pogatetz fehlt

LASK gegen Rapid unter Zugzwang — Europacup-Prämien stehen fest

Zwischen Rapid und LASK ist heute wieder ein spannungsgeladenes Duell vorprogrammiert.
Zwischen Rapid und LASK ist heute wieder ein spannungsgeladenes Duell vorprogrammiert. © APA/Pfarrhofer

Rapid gegen LASK: Ein Spiel, das in den letzten Jahren die Emotionen hoch gehen ließ. Selbiges ist auch am Samstag (17 Uhr) in der letzten Runde der Fußball-Bundesliga durchaus denkbar.

Denn einerseits dürfen 3000 Zuschauer ins Stadion in Hütteldorf und andererseits steht für beide Klubs viel auf dem Spiel. Rapid will im Fernduell gegen Sturm Graz Rang zwei und damit die Teilnahme an der Champions-League-Quali verteidigen, der LASK Rang vier gegen Wolfsberg.

Platz fünf würde nämlich ein nationales Europacup-Play-off bedeuten gegen den Sieger der Partie Hartberg – Austria Wien und (falls man sich über dieses qualifiziert), den Einstieg in die Conference League schon in Quali-Runde zwei statt drei.

„Wir können und wollen den vierten Platz aus eigener Kraft fixieren — der internationale Startplatz ist unser erklärtes Ziel. Dazu müssen wir noch einmal alles in die Waagschale werfen: Hohe Intensität, Zweikampfstärke und volle Überzeugung in unsere Qualitäten“, betonte Trainer Dominik Thalhammer.

Das gibt’s im Europacup zu verdienen

Inzwischen hat die APA auch in Erfahrung gebracht, wie hoch die Europacup-Prämien 2021/22 sein werden. Das Startgeld beträgt 15,64 Millionen (Champions League), 3,6 (Europa L.) oder 2,94 Mio. (Conference L.), die Siegprämie dort 2,8 Millionen oder 630.000 bzw. 500.000 Euro, für ein Remis gibt es 930.000, 210.000 oder 166.000 Euro.

Co-Trainer Pogatetz  auf dem Abstellgleis

Die Situation erinnert frappant an das Vorjahr. Auch damals gab es im Trainerteam des LASK Querelen und Unstimmigkeiten. Nunmehr wurde Co Emanuel Pogatetz für das heutige Match in Wien gegen Rapid suspendiert, für nächste Woche ist eine Aussprache geplant. Ausgang offen, sogar ein Abgang von Pogatetz scheint durchaus möglich. Doch auch Chef Dominik Thalhammer ist ob der Bilanz anno 2021 längst nicht mehr unumstritten. Zur Einnerung: Im Vorjahr endete der Disput damit, dass der LASK Valerien Ismael den Laufpass gab und sein Assistent Andreas Wieland, wenn auch als Chef, zu den Juniors wechselte

Von Roland Korntner

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