Aus fünf mach eins in der Region Steyr-Kirchdorf

Tourismusvereine fusionieren mit Jahresbeginn 2019 zu gemeinsamem Dachverband – Name steht noch nicht fest – Ziel: Mehr Nächtigungen

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Ein Schwerpunkt des neuen Verbandes wird auf dem Geschäftstourismus liegen, der vor allem für Steyr eine große Bedeutung hat. Tourismusreferent LH-Stv. Michael Strugl attestiert der Region großes Potenzial. © Kainrath

Aus fünf mach eins, lautet die Devise in der Region Steyr-Kirchdorf. Mit Jahresbeginn werden fünf Tourismusvereine (Nationalpark Region Ennstal, Nationalpark Region Steyrtal, Oberes Kremstal, Steyr und Tourismusregion Bad Hall, Kremsmünster) unter einem gemeinsamen Dach auftreten. Gemeinsam haben die 22 Gemeinden 508.000 Nächtigungen. Zukünftig sollen es deutlich mehr werden, auch die Strukturen werden laut Tourismuslandesrat LH-Stv. Michael Strugl deutlich professioneller. „Bei den Fusionen der Tourismusverbände geht es nicht ums Sparen, sondern um die Schaffung wettbewerbsfähigerer Einheiten“, so Strugl, der der Region großes Potenzial attestiert.

Ziele sind noch nicht quantifizierbar

Derzeit seien die Ziele (Nächtigungszahlen, Wertschöpfung pro Tourist) noch nicht quantifizierbar, so Christian Dörfel, Obmann Regionalforum Steyr-Kirchdorf zum VOLKSBLATT. „Jetzt treiben wir einmal den Fusionsprozess voran. Jedenfalls arbeiten die Verbände auf Augenhöhe zusammen, um Mitte dieses Jahres ein fertiges Konzept mit den Marketingbotschaften zu präsentieren.“ Einen Namen für den neuen Tourismusverband gibt es noch nicht. „Der wird erst zum Schluss festgelegt.“ Und große Visionen habe der Verband ebenfalls. „Vielleicht machen wir ja irgendwann auch der Toskana als Tourismusdestination Konkurrenz“, so Dörfel.

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