Ausreisetestkontrollen in Tirol verlaufen problemlos

Die erneuten Kontrollen der Ausreisetestpflicht in Tirol sind am Mittwochvormittag ruhig und problemlos verlaufen. Seit Mitternacht galt für das Bundesland Tirol – exklusive Osttirol – sowie für den Bezirk Kufstein eine Ausreisetestpflicht bis inklusive 14. April. Grund dafür war ein verstärktes Auftreten der britischen Virusmutation mit weiteren Mutationsmerkmalen (E484K-Zusatz).

Bisher habe es keine Probleme gegeben und es sei soweit alles ruhig, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch zur APA. Die Kontrollen fanden stichprobenartig rund um die Uhr oder temporär statt.

Drei Viertel der aktiven Fälle dieser Variante der britischen Virusmutation waren in den Bezirken Kufstein und Schwaz aufgetreten. Für letzten gilt bereits seit längerem eine Ausreisetestpflicht, sie wurde zuletzt bis 8. April verlängert. In Tirol gab es mit Stand Dienstag 260 aktiv-positive Fälle dieser britischen Variante mit dem sogenannten E484K-Zusatz. Laut AGES ist diese Virusvariante bereits auch in anderen Teilen Österreichs aufgetaucht.

Neben der Ausreisetestpflicht für die Bezirke Kufstein und Schwaz war laut Land auf Wunsch des Gesundheitsministeriums als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme auch die Ausreisetestpflicht für Nordtirol umgesetzt worden. Die Testpflicht gilt für Personen mit Wohnsitz in Tirol sowie für Personen, die sich durchgehend über einen Zeitraum von mehr als 24 Stunden in Tirol aufgehalten haben. Personen mit Wohnsitz in Tirol, die aus Tirol auspendeln, sind damit von der Testpflicht umfasst. Von der Testpflicht jeweils ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr sowie Schüler zum Zweck der Teilnahme am Unterricht.

Indes rief das Land nach erhöhtem Infektionsgeschehen in den Gemeinden Anras und Assling in Osttirol die Bevölkerung sowie Personen, die sich arbeitsbedingt in den beiden Gemeinden aufhalten, dazu auf, ab Donnerstag vorsorglich einen kostenlosen Coronatest zu machen. Testmöglichkeiten werden in beiden Gemeinden eingerichtet. „Mit Stand heute, Mittwochvormittag, sind in Anras 15 Personen und in Assling 18 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl ergibt das einen erhöhten Anteil an Infektionen und hohe Inzidenzwerte in den vergangenen Tagen“, erklärte Bezirkshauptfrau Olga Reisner. Deshalb brauche man jetzt einen möglichst umfassenden Überblick über das Infektionsgeschehen.

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