Austria an der Spitze der Quali-Gruppe, Admira neuer Letzter

Die Wiener Austria hat am Dienstagabend mit einem 1:0-(1:0)-Heimsieg über den bisherigen Angstgegner WSG Tirol die Spitze der Qualifikationsgruppe der Fußball-Bundesliga übernommen. Altach liegt nach einem 1:1 (1:1) bei der Admira nun einen Punkt hinter der Austria. SKN St. Pölten verließ indes mit einem 1:0-(1:0)-Heimsieg gegen Mattersburg das Tabellenende und ist nun Dritter der Quali-Gruppe.

Im vierten Versuch in dieser Saison punktete die Austria gegen die WSG Tirol erstmals. Nach einem 1:0-(1:0)-Heimsieg über die Tiroler übernahmen die Wiener am Dienstagabend die Spitzenposition in der Qualifikationsgruppe der Fußball-Bundesliga. Alexander Grünwald erzielte bereits in der dritten Minute den entscheidenden Treffer.

Die Austria versuchte in erster Linie, den Gegner laufen zu lassen. Zwingende Chancen blieben bis auf eine aus: Nach einem schnell abgespielten Freistoß kam Dominik Fitz aus elf Metern zum Abschluss, Wattens klärte aber im Verbund (29.). Ende der ersten Spielhälfte wackelte die Austria. Aufregung herrschte bei WSG-Coach Thomas Silberberger und Co., nachdem Schiedsrichter Alan Kijas einen vermeintlichen Vorteil der Gäste zurückgepfiffen hatte. Maierhofer stand in der Szene jedoch im Abseits (40.).

Die Austria hatte in der 77. Minute durch Michael Madl, Benedikt Pichler und Christoph Monschein gleich dreimal die Möglichkeit auf eine Vorentscheidung. In einer mitunter hektischen Partie spielte die Austria den knappen Vorsprung über die Zeit. WSG-Stürmer Kelvin Yeboah trat in den Schlusssekunden noch gegen den am Boden liegenden Pichler und holte sich damit die Rot ab. Er fehlt damit sicher im Rückspiel in Innsbruck am Samstag.

Altach kann weiterhin in dieser Fußball-Saison gegen die Admira nicht gewinnen. Die Vorarlberger mussten sich am Dienstagabend in der Südstadt mit einem 1:1 (1:1) begnügen. Die frühe Gästeführung von Christian Gebauer (6.), glich Mario Pavelic (32.) aus. Damit übernahm die Austria im Heimspiel gegen die WSG Tirol (1:0) die Tabellenführung in der Qualifikationsgruppe.

Die Admira, die zuvor beide Grunddurchgangsduelle mit den Altachern für sich entschieden hatte, hätte auch diesmal gewinnen können. Doch “Joker” Morten Hjulmand scheiterte mit einem Foulelfmeter an Tormann Martin Kobras, der den Strafstoß mit einem Foul an Erwin Hoffer verschuldet hatte (84.). Damit rutschten die Südstädter ans Tabellenende ab, da St. Pölten das Heimspiel gegen Mattersburg 1:0 (1:0) gewann.

Der erste Dreier für die St. Pöltner nach drei Partien war einem Tor von Alan (38.) ebenso zu verdanken wie dem Willen: Denn nach Gelb-Rot für Cory Burke (50.) agierten die “Wölfe” in Unterzahl. Geprägt war die erste Hälfte aber auch von gleich drei verletzungsbedingten Wechseln: Aufseiten der Hausherren gingen Michael Ambichl und Daniel Luxbacher schon in der 16. Minute, beim SVM verließ Christoph Halper nach rund einer halben Stunde das Feld.

Anstatt den Elan zu nützen, schwächte sich St. Pölten in Person von Burke aber bald nach Wiederbeginn selbst. Der jamaikanische Stürmer agierte bei seiner gefährlichen Aktion gegen den herauskommenden Kuster übermotiviert und sah Gelb-Rot (50.). Mattersburg strahlte in der Folge wieder mehr Gefahr aus und drängte auf den Ausgleich. In der Schlussviertelstunde mobilisierten die Burgenländer noch einmal alle Kräfte, vermochte gegen die massierte SKN-Abwehr aber kein einzige echte Chance mehr herauszuspielen.

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