Autobauer Stellantis stellt Betrieb im russischem Werk ein

Der italienisch-französische Autobauer Stellantis stellt die Produktion in seinem Werk im russischen Kaluga ein. Der Beschluss sei gefasst worden, „um die Einhaltung der zahlreichen Sanktionen zu gewährleisten und die Mitarbeiter zu schützen“, hieß es in einer Presseaussendung des Konzerns am Dienstag.

Die Entscheidung wurde „aufgrund der täglichen Verschärfung der zahlreichen Sanktionen und der logistischen Schwierigkeiten“ getroffen, fügte Stellantis hinzu. Der Konzern verurteilte die Gewalt und betonte, er unterstütze jede Aktion, die den Frieden wiederherstellen könne.

Die Produktionsstätte in Kaluga südwestlich von Moskau mit ihren 2.700 Beschäftigten hat ihren Betrieb bereits seit Beginn des Kriegs zurückgefahren.

Die Stellantis-Gruppe, die 2021 aus der Fusion der italienischen Fiat Chrysler Automobiles (FCA) und der französischen PSA-Gruppe hervorgegangen ist, hat einen Teil der Fertigung nach Frankreich und England verlagert. Die meisten Autohersteller haben ihre Produktion in Russland inzwischen eingestellt.

Die Ankündigung des Autobauers wirkte sich negativ auf die Aktien an der Mailänder Börse aus. Der Stellantis-Kurs sank am Dienstagvormittag um 6,21 Prozent auf 13,2 Euro je Aktie.

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