Autoraser in Wien zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt

Zu zweieinhalb Jahren unbedingter Haft ist am Mittwoch am Wiener Landesgericht ein Autoraser verurteilt worden, der am 16. März 2021 auf der Flucht vor der Polizei mit bis zu 145 km/h durch mehrere Bezirke gebraust war. Dabei ignorierte er an mehreren Kreuzungen rote Ampeln, achtete nicht auf den Gegenverkehr und Vorrangregelungen, und bei einem Anhalteversuch der Polizei fuhr er auf einen 26-jährigen Beamten los, der im letzten Moment zur Seite springen konnte.

Die Fahrt ging schließlich in Döbling zu Ende, als der 28 Jahre alte Lenker verkehrsbedingt nicht mehr weiter konnte und ihn ein Polizist mit gezückter Dienstwaffe zum Aussteigen aufforderte. In weiterer Folge stellte sich heraus, dass der Mann gar keinen Führerschein besaß und erst im vorangegangenen November aus dem Gefängnis entlassen worden war.

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