Autozulieferer Mahle baut in Kärnten 130 Stellen ab

Der deutsche Autozulieferer Mahle baut in seinem Werk in St. Michael ob Bleiburg (Bezirk Völkermarkt) 130 Stellen ab, erklärte Unternehmenssprecher Ruben Danisch am Freitag auf APA-Anfrage zu einem Bericht des ORF. Bereits am Donnerstag war bekannt geworden, dass Mahle bis 2023 zwei Werke in Deutschland schließen möchte. Was den Personalabbau in Kärnten angeht, so würden die Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern “unmittelbar” starten, versicherte Danisch.

Der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) bezeichnete den Abbau von 130 der insgesamt 1.700 Stellen in St. Michael als “schmerzhaft für die Region Südkärnten, für Kärnten insgesamt aber vor allem für die betroffenen Mitarbeiter”. Er habe bereits an die Werks-Geschäftsführung appelliert, “nach möglichst sozial verträglichen Lösungen für die Betroffenen zu suchen”. Auch das Land sei bereits, daran mitzuwirken. Es sei bereits spekuliert worden, dass in Kärnten noch mehr Mahle-Mitarbeiter betroffen sind – dass dem nicht so ist, sei ein Beleg “für die hervorragende Qualität der Arbeit der Geschäftsführung und für die hervorragenden Mitarbeiter” am Standort.

Weltweit baut Mahle insgesamt 7.600 Stellen ab, 4.700 davon in Europa und davon wiederum 2.400 in Deutschland.

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