Badegefahren an Seen und Flüssen

Wasserretter rechnen, dass viele auf natürliche Badeplätze ausweichen

See

Nach dem Lockdown und eher durchwachsenem Wetter scheint nun endlich die Badesaison in Sicht. Die Wasserrettung geht davon aus, dass heuer viele Menschen aufgrund der Besucherbeschränkungen in Bädern auf natürliche Badeplätze ausweichen.

Dort treten allerdings zahlreiche Gefahren auf — kaltes Wasser, größere Distanzen, Strömung —, die in Bädern keine Rolle spielen. Darüber hinaus fehlt vielen Menschen durch die Sperre der Hallenbäder im Frühjahr die Übung und Ausdauer, besonders Schwimmanfänger und unsichere Schwimmer sind davon betroffen.

Daher sollte unbedingt auf die Sicherheit geachtet werden. Dazu zählen: vor dem Schwimmen abkühlen, eher in Ufernähe bleiben, Hilfsmittel (Poolnudel oder Schwimmboje), die Auftrieb geben, mitnehmen.

Gefahren durch trübe Sicht, unebenen Grund oder Strömung lauern in Fließgewässern. Darauf sollte man bei der Wahl des Badeplatzes achten. Absolute Lebensgefahr besteht bei Wehranlagen.

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