Bademeister rettet Fünfjährige

Kleine Ida war bei Familienausflug im Welser Welldorado fast ertrunken

Seit elf Monaten Bademeister im Welldorado: Für Arnold Eisemann war es der erste lebensrettende Einsatz: „Mit so was muss man leider immer rechnen!“ sagt er.
Seit elf Monaten Bademeister im Welldorado: Für Arnold Eisemann war es der erste lebensrettende Einsatz: „Mit so was muss man leider immer rechnen!“ sagt er. © Stadt Wels

WELS — Bademeister Arnold Eisemann ist es zu verdanken, dass der Ausflug ins Welser Welldorado Montagnachmittag für eine Familie nicht in einer Tragödie geendet hat. Durch sein rasches Handeln hat der 48-Jährige der fünfjährigen Ida das Leben gerettet.

Das Mädchen, das mit Mutter, Oma, Bruder und Schwester ins Hallenbad gekommen war, dürfte bei Tauchen im Familienbecken bewusstlos geworden sein. Eisemann hatte gerade seinen Rundgang beendet, als er hörte, wie nach ihm gerufen wurde. „Ich hab sofort das leblose Kind im Becken gesehen und es von einem Badegast entgegengenommen“, sagt der 48-Jährige. Die Situation war dramatisch, denn „das Mädchen war ohne Atem und bereits blau angelaufen!“

Eisemann begann daher sofort mit der Herzmassage. „Schon nach dem zweiten Mal hat es sich übergeben“, erzählt der Retter im VOLKSBLATT-Gespräch. Eisemann brachte die kleine Ida daraufhin in den Sanitätsraum, von dort wurde sie mit dem Notarzt ins Klinikum gefahren. Schon zwei Stunden später kam der erlösende Anruf für den Retter vom Spital: „Sie sagten mir, sie sei wohlauf“, ist der Beckenwart froh darüber, dass seine erste Reanimation ein positives Ende gefunden hat. Man müsse damit ja immer rechnen, „aber ich hoffe, das war die letzte“.re

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