Bäuerinnen von Krise stark betroffen

Wichtige Einkommensfelder sind durch Corona-Pandemie weggefallen

Die heimischen Bäuerinnen sind von der Corona-Krise stark betroffen. Sie sind vorwiegend in den Spaten Urlaub am Bauernhof, Seminarbäuerin und Schule am Bauernhof tätig, die durch die Krise komplett oder teilweise weggebrochen sind.

„Über 90 Prozent der Corona-bedingten Ausfälle auf Urlaub am Bauernhof-Betrieben betreffen Frauen und deren Einkommen. Bäuerinnen haben aufgrund der Corona-Krise eine größere Last zu tragen, weil sie sich zu allermeist auf dieses Standbein konzentrieren“, schildert Landesbäuerin Johanna Haider im Gespräch mit dem VOLKSBLATT.

Aber die Krise bietet auch die Chance für neue Ideen. „Keiner hat sich eine Situation wie diese gewünscht und dennoch wird der eine oder andere mit einer neuen Idee durchstarten“, so Haider.

Regionalität gefragt

Während des Lockdowns habe sich gezeigt, dass und Konsumenten verstärkt den Kontakt zu den Bauern mit Direktverkauf gesucht haben. Dies sei jetzt zwar fast wieder zur Normalität zurückgekehrt, trotzdem habe es den Konsumenten gezeigt, wichtig die regionale Landwirtschaft ist erklärt Haider.

„Ich wünsche mir, dass der Konsument dadurch auch in Zukunft auf heimische regionale Lebensmittel setzt. Dadurch erfahren wir Wertschätzung für unsere Produkte“, so die Landesbäuerin. Im Oktober starten wieder die Kurse der Seminarbäuerinnen bei denen gezeigt wird, wie die Lebensmittel verarbeitet werden können.

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