Bankomaten spucken künftig auch Fünfer aus

Sparkasse OÖ reagiert damit auf Kundenwünsche und will Angebot deutlich ausweiten

Bankomaten der Sparkasse OÖ führen künftig 5-Euro-Banknoten.
Bankomaten der Sparkasse OÖ führen künftig 5-Euro-Banknoten. © Steiner

Die Zeiten, in denen man am Bankomat nur in 10er-Schritten Geld beheben konnte, könnten bald vorbei sein – zumindest bei der Sparkasse Oberösterreich.

Gibt es bereits an wenigen ausgewählten Standorten seit längerer Zeit die Möglichkeit auch 5-Euro-Scheine aus dem Automaten zu ziehen, so soll dies nun nach und nach bei allen Bankomaten ermöglicht werden.

Vor allem für Junge

Bei der Sparkasse reagiert man damit nach eigenen Angaben auf eine verstärkte Kundennachfrage nach den kleineren Scheinen – vor allem Jugendliche würden gerne kleinere Beträge beheben, erklärt man auf VOLKSBLATT-Anfrage.

„Wir haben bereits vor mehr als zehn Jahren damit begonnen, an ausgewählten Standorten in Linz, Wels und Steyr bei unseren Geldausgabegeräten auch 5-Euro-Scheine auszugeben. Wir kommen damit einerseits unseren jungen Kunden entgegen, die vorrangig kleine Beträge beheben und andererseits ist es uns im Sinne unseres Kundenservices wichtig, eine breite Stückelung bei der Bargeldbehebung anzubieten. Mit der Umrüstung, die Schritt für Schritt erfolgen wird, wollen wir langfristig eine flächendeckende Bargeldversorgung in den Stückelungen 5, 10, 20, 50 und 100 Euro erreichen“, so Herbert Walzhofer, Vorstandsdirektor der Sparkasse OÖ. Passieren soll die Umrüstung jeweils wenn Bankomaten getauscht werden. Bis zur flächendeckenden Versorgung könnte es also noch etwas dauern.

Bei anderen Banken in Oberösterreich gibt es eine Befüllung der Bankomaten mit 5-Euro-Scheinen aktuell nicht und ist auch noch kein Thema. Eine Umstellung sei kurzfristig nicht geplant, heißt es etwa bei der VKB. Technisch wäre zwar die Ausgabe möglich, allerdings sehe man keine große Nachfrage nach 5-Euro-Scheinen bei den Bankomaten, erklärt man bei der Oberbank. Auch bei der RLB denkt man aktuell nicht an eine Umstellung.

Von Christoph Steiner

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