Bei Fahrprüfung durchgedreht

Afghane (33) raste minutenlang mit quietschenden Reifen durch Parcours

FREISTADT — „Er ist gefahren wie ein Wahnsinniger!“, schildert Fahrschul-Chef Franz Auböck. Die Rede ist von einem 33-jährigen Afghanen, der bei seiner Fahrschulprüfung in Freistadt (im wahrsten Sinne des Wortes) durchgedreht hat.

Statt wie vorgesehen das Auto auf dem Prüfungsparcours einzuparken, raste er etwa 15 Minuten lang mit quietschenden Reifen und teilweise angezogener Handbremse durch die aufgestellten Hütchen. „Er wollte zeigen, wie gut er fahren kann“, sagt Auböck.

Das Ergebnis war aber nicht berauschend: Die Reifen sind verschlissen, die Bremsscheiben verglüht. Dass nicht mehr passiert ist, sei ein Wunder und auch dem geschuldet, dass die anderen Fahrschüler sicherheitshalber hinter anderen Fahrzeugen in Deckung gegangen sind. Der Afghane, der zum dritten Mal zur Prüfung angetreten war, um seinen afghanischen Führerschein anerkennen zu lassen, muss nun stattdessen zum Amtsarzt.

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