Bei Hirscher läuft laut Trainer Pircher „alles wie gehabt“

Ski-Superstar fliegt mit genügend Trainingstagen auf Schnee nach Levi

Für Österreichs Sportler des Jahres soll am Sonntag in Levi die Saison starten.
Für Österreichs Sportler des Jahres soll am Sonntag in Levi die Saison starten. © APA/Hochmuth

Trainer Michael Pircher war auf der Suche nach Pisten fündig geworden, der siebenfache Alpinski-Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher brachte auf den Gletschern Dachstein, Pass Thurn oder Mölltaler eine gute Anzahl an Slalom-Trainingstagen zusammen. Freitagnachmittag geht es für einen Kurztrip nach Finnland, wo am Sonntag in Levi der erste Slalom und für die Herren auch das erste Weltcuprennen des Winters in Szene gehen soll. „Es ist nicht untypisch für die Jahreszeit, dass wir etwas rumfahren. Wir haben auf alle Fälle sehr gut auf den heimischen Gletschern trainiert“, sagte Pircher. Man habe ungefähr die gleiche Anzahl an Trainingstagen erreicht wie in den Jahren vor 2017, als Hirscher im Sommer ja eine Knöchelverletzung erlitten hatte. Beim Schneetraining wurde die „volle Konzentration darauf verwendet, den Slalom auf Vordermann zu bringen“.

Dass Hirscher sich nach der Geburt seines Sohnes die Möglichkeit lässt, im Laufe des Winters das eine odere andere Rennen auszulassen, ändert grundsätzlich nichts am Training. „Bei uns läuft alles wie gehabt, da hat sich nichts geändert. Wir schauen von Rennen zu Rennen. Es ist keine Änderung zu spüren in Vergleich zu vergangenen Vorbereitungen oder Rennkalendern, aber kurzfristige Änderungen lässt sich Marcel offen“, erklärte Pircher.