Bereits 6000 Österreicher geimpft

In Oberösterreich wird kommende Woche in Heimen weitergeimpft

Vaccine or flu shot in injection needle. Doctor working with
Vaccine or flu shot in injection needle. Doctor working with © terovesalainen – stock.adobe.com

WIEN — Am vergangenen Sonntag wurde europaweit mit der Covid-19-Impfung begonnen. In Österreich wurden von den 9750 gelieferten Impfdosen bereits 6000 in 50 Alten- und Pflegeheimen und Gesundheitseinrichtungen verimpft. In Oberösterreich wird es in der kommenden Woche in den Heimen in Bad Kreuzen, Wolfern, Maria Schmolln und Linz-Pichling weitergehen.

Bis Ende dieser Woche werden noch weitere 53.000 Impfdosen des Biontech-Pfizer-Impfstoffes nach Österreich geliefert. Bis Monatsende werden pro Woche dann je 63.000 Impfdosen ausgeliefert.

Ab dem 5. Jänner 2021 können alle Alten- und Pflegeheime sowie die Covid-19-Stationen den Impfstoff im E-Shop der Bundesbeschaffungs GmbH (BBG) abrufen und ab dem 12. Jänner wird österreichweit in den Pflegeheimen und Covid-19-Stationen großflächig geimpft.

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Um die Bevölkerung bestens zu informieren forderten die Neos am Mittwoch eine Impfbroschüre, mit der jeder Haushalt über die Corona-Impfung aufgeklärt wird.

Verfassungswidrig?

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Das geplante „Freitesten“ könnte verfassungswidrig sein, warnt der frühere Verfassungsrichter Rudolf Müller. Für die Besserstellung Getesteter müsste der Antigen-Test eine dem Lockdown vergleichbare Wirkung haben. Aber er bietet nur eine Momentaufnahme. Daher sei er ungeeignet, die Bewegungsfreiheit für eine ganze Woche sachlich zu rechtfertigen.

Verfassungskonform könnte laut Müller unter bestimmten Voraussetzungen aber eine Impfpflicht sein.

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