„Beste Betreuung für unsere Kinder“

Landeshauptmann-Stv. Haberlander zum „Tag der Elementarpädagogik“

Am „Tag der Elementarpädagogik“ rief LH-Stellvertreterin Christine Haberlander (Bild) Bund und Länder dazu auf, gemeinsam an den Herausforderungen im Elementarpädagogikbereich zu arbeiten.

„Als Bundesländer und Gemeinden stehen wir vor den gleichen Herausforderungen und haben dabei alle das gleiche Ziel: wir wollen die beste Betreuung für unsere Kinder“, begrüßt Haberlander die Ankündigung der Bundesregierung, Maßnahmen zu setzen, um auch künftig genügend Ausgebildete für die Arbeit in den Kinderbetreuungseinrichtungen gewinnen zu können: „Einen Quereinstieg in ermöglichen und die Evaluierung der berufsbegleitenden Kollegs sind wichtige Schritte, um mehr Menschen für diesen schönen Beruf zu begeistern“, betont LH-Stv. Haberlander.

Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) betonte die Rolle der Kindergärten als erste Bildungseinrichtung: „In Österreich sollen Kindergärten zu ausgezeichneten Bildungseinrichtungen werden, sodass der Grundstein für die weitere Bildungslaufbahn der Kinder gelegt ist.“

Der Österreichische Berufsverband der Kindergarten-und HortpädagogInnen (ÖDKH) will die Zahl der Kinder pro pädagogischer Kraft in elementaren Bildungseinrichtungen auf sieben begrenzen und startete die Kampagne „7 Kinder sind genug“. Problem: Die benötigten Kindergartenpädagogen gebe es derzeit nur auf dem Papier. Die SPÖ wiederum forderte ein zweites — kostenloses — verpflichtendes Kindergartenjahr und bessere Öffnungszeiten. Die Industriellenvereinigung (IV) will ebenfalls ein zweites Pflichtjahr im Kindergarten. Die Neos wünschen sich einheitliche Qualitätsstandards.

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