Bilanz vor Ende des ersten Quartals: Deutlich weniger Verkehrstote

Das erste Quartal 2021, das am Mittwoch endet, hat offensichtlich deutlich weniger Verkehrstote als in den Jahren davor ergeben. Laut Innenministerium sind nach vorläufigen Zahlen seit Jahresbeginn 47 Menschen ums Leben gekommen.

2020 waren es 65, im Jahr davor 59 Opfer im Straßenverkehr. In der vergangenen Woche gab es fünf Verkehrstote, allein drei davon bei einem Unfall im Bezirk Salzburg-Umgebung, bei dem ein Lenker mit seinem Pkw gegen einen Baum geprallt war.

Der Rückgang der Opfer ist wohl durchaus mit der Corona-Pandemie zu erklären. Das erste Quartal 2020 war noch weitgehend unberührt von der Krise, der erste Lockdown mit der Sperre der Gastronomie trat erst Mitte März in Kraft und damit gegen Ende des Quartals. 2019 gab es keine Pandemie.

Bei dem Unfall im Flachgau starben neben dem Lenker, der keinen gültigen Führerschein hatte, auch zwei Mitfahrer. Weiters kamen in der Vorwoche ein weiterer Pkw-Lenker und ein Motorradfahrer ums Leben. Am Wochenende waren vier der fünf Unfallopfer zu verzeichnen.

Vier Menschen kamen auf einer Bundesstraße und eine auf einer Landesstraße ums Leben. Drei Verkehrstote mussten in Salzburg und jeweils einer in Niederösterreich und Oberösterreich beklagt werden. Vermutliche Hauptunfallursachen waren in zwei Fällen nichtangepasste Geschwindigkeit und in einem Fall ein gesundheitliches Problem des Fahrzeuglenkers.

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