Bio-Fracking in Österreich prüfen

Energieversorgung: LH Stelzer gegen Denkverbote bei Gasförderung

Bei der energetischen Absicherung von Haushalten und Jobs muss die Devise „Ideen statt Ideologien“ lauten, so LH Stelzer.
Bei der energetischen Absicherung von Haushalten und Jobs muss die Devise „Ideen statt Ideologien“ lauten, so LH Stelzer. © Land OÖ

Landeshauptmann Thomas Stelzer tritt dafür ein, Bio-Fracking-Potentiale in Österreich zu überprüfen und – wo sinnvoll – zu heben.

„Wir müssen in diesen schwierigen Zeiten den Menschen und Betrieben mit allen gebotenen Mitteln helfen. Auch, weil Österreich auf dem Weg zur angepeilten Klimaneutralität 2040 noch Jahre auf den Einsatz der Brücken-Technologie Gas angewiesen sein wird“, so LH Stelzer am Freitag.

„Einerseits die hohe Abhängigkeit von russischem Gas zu beklagen und andererseits Überlegungen zur Förderung heimischer Gasreserven zu verteufeln, ist keine Haltung im Sinne der hart geprüften Haushalte und Betriebe“.

Montanuni mit neuer Gewinnungsmethode

Stelzer bezieht sich bei seiner Haltung zum Bio-Fracking auf eine an der Montanuniversität Leoben entwickelte Fördermethode auf Basis umweltfreundlicher Bio-Substanzen sowie auf Ratschläge von Wirtschafts- und Bergbau-Spezialisten in Deutschland.

So sagte der Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft im Mai: „Wir müssen uns fragen, ob wir nicht Fracking in Deutschland und die Gasförderung mobilisieren sollten.“

Der „Berufsverband der Deutschen Geowissenschaftler“ bezeichnet die Skepsis gegenüber Fracking als „unbegründet.“ Stelzer: „Ideen statt Ideologien muss jetzt die Devise zur energetischen Absicherung von heimischen Haushalten und heimischen Arbeitsplätzen lauten.“

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