Bisher 71 bestätigte Omikron-Fälle in Österreich

In Österreich steigt die Zahl der Omikron-Fälle, wenn auch (noch) auf geringem Niveau: Laut dem aktuellen AGES-Variantenbericht gibt es mittlerweile 71 Infektionen, die nachweislich dieser neuen Coronavirus-Variante zuzurechnen sind. Die ersten fünf Omikron-Fälle wurden demnach in der Kalenderwoche 47 (22. bis 28. November) erfasst. Vorherrschend und deutlich dominant ist in Österreich vorerst noch weiterhin die Delta-Variante.

Bestätigte Omikron-Fälle gibt es mittlerweile mit Ausnahme von Vorarlberg und Steiermark (EMS-Falldatenstand: 14. Dezember, 7.00 Uhr) in allen anderen Bundesländern: in Wien 37, in Oberösterreich 15, in Niederösterreich sieben, in Tirol sechs, in Salzburg drei, im Burgenland zwei und in Kärnten einen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat fünf Coronavirus-Varianten als „Variants of Concern“ (VOC) eingestuft. Dazu zählen Alpha (B.1.1.7), Beta (B.1.351), Gamma (P.1), Delta (B.1.617.2) und jüngst hinzugekommen Omikron (B.1.1.529). Letztere ist laut Daten ansteckender als die Delta-Variante und breitet sich deswegen schneller aus. Die AGES führt in ihrem Variantenbericht die Anzahl der bestätigten SARS-CoV-2 Fälle und der „Variant of Concern“ an, die basierend auf PCR-Testverfahren oder Sequenzierung identifiziert wurden.

In den vergangenen Kalenderwochen gab es in Österreich vereinzelt Fälle, die der Alpha-Variante zuzuordnen waren. Ansonsten spielt sich das Infektionsgeschehen im Land vor allem im Delta-Bereich ab, plus der steigenden Zahl an Omikron-Fällen seit drei Wochen, seit Ende November. In der Kalenderwoche 48 (29. November bis 5. Dezember) dokumentierte die AGES 28 Omikron-Fälle, in der Woche darauf (6. bis 12. Dezember) waren es bereits 38 Fälle. Es wird erwartet, dass es in den nächsten Wochen einen starken Zuwachs an Neuinfektionen mit Omikron in Österreich geben wird. Die Spitze wird für Jänner erwartet.

 

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