Black Wings legen sich mit Fans an!

Verein übte scharfe Kritik an „Negativkultur“ — Ramba Zamba wird eingestampft

Das traditionelle Ramba Zamba ging am Samstag zum vorerst letzten Mal über die Bühne.
Das traditionelle Ramba Zamba ging am Samstag zum vorerst letzten Mal über die Bühne. © BWL/Eisenbauer

Na bumm: Die Saison in der Erste Bank Eishockey Liga hat noch gar nicht richtig begonnen, trotzdem gehen bei den Black Wings Linz schon die Wogen hoch! Nicht nur, dass die traditionelle Saisoneröffnungsparty Ramba Zamba am Samstag in dieser Form zum letzten Mal über die Bühne ging, übte der Klub tags darauf scharfe Kritik an den eigenen Fans.

„In den letzten Wochen und Monaten hat sich eine Negativkultur bei einigen Fans breit gemacht, es wird fast nur noch gejammert, kritisiert und gesudert. Das können wir so nicht mehr stehen lassen“, schimpfte Manager Christian Perthaler und verwies auf die zahlreichen Events und Angebote für die Anhänger abseits der Eisfläche. „Vielleicht haben wir unsere Fans in der Vergangenheit auch zu sehr verwöhnt.“

bezahlte Anzeige

Anstatt des Ramba Zambas soll es künftig nur noch eine kurze Spielervorstellung nach dem Trainingsauftakt geben. „Wir haben hier ein Team von Leuten, das jeden Tag zum Großteil ehrenamtlich und in der Freizeit viel Zeit investiert und nur noch Kritik zurückbekommt. Das frustriert, ist demotivierend und auf Dauer auch nicht in Ordnung“, polterte der Manager.

Sämtliche Aktivitäten bis zur Black Wings Movie Night Ende Oktober finden noch statt, alle weiteren Events werden vorerst auf Eis gelegt und einer genauen Evaluierung unterzogen. „Letzten Endes muss es von den Fans auch angenommen werden, ansonsten gibt es in Zukunft eben ’nur‘ noch Eishockeyspiele“, kündigte Perthaler an, der „konstruktive Kritik“ statt des „unreflektiert negativen Feedbacks“ einforderte.