Blau-Weiße Selbstverständlichkeit

Beim 5:0-Derbytriumph gegen Vorwärts gab es einen Klassenunterschied

Blau Weiß Linz (Bild Fabian Schubert) schwimmt weiter auf der Erfolgswelle).
Blau Weiß Linz (Bild Fabian Schubert) schwimmt weiter auf der Erfolgswelle). © Daniel Scharinger / picturedesk.com

„Es war ein sehr abgeklärter Auftritt der Mannschaft und von Anfang an ein Klassenunterschied zu sehen“, freute sich Tino Wawra über den 5:0-Derbysieg des FC Blau-Weiß Linz in der 2. Fußball-Liga über BMD Vorwärts Steyr. „Die Selbstverständlichkeit, mit der wir derzeit agieren, imponiert mir“, so der Sportdirektor, der die Faktoren für den derzeitigen Lauf kennt. „Die meisten reden über unsere Offensive, über Torjäger Schubert“, weiß Wawra. „Aber das ganze beginnt mit der Stabilität der Abwehr, es ist sehr schwer, uns Tore zu schießen.“ Ein Blick auf die Statistik bestätigt dies. Haben die Linzer im Jahr 2020 noch 1,9 Gegentore pro Match bekommen, so sind es heuer nur 0,6. Als weitere Faktoren nennt Wawra Trainer Ronald Brunmayr („Ein Goldgriff, wie die Entwicklung der letzten eineinhalb Jahre zeigt“) und Torhüter Nicolas Schmid („Der beste der 2. Liga“).

Fazit: So spielt ein künftiger Meister. „Die Mannschaft ist heiß, will den Teller, auch wenn wir nicht aufsteigen können“, freut sich Wawra.

Auf der anderen Seite erkannte Vorwärts, das mit drei Siegen in Folge angereist war, die Überlegenheit des Gegners an. „Blau-Weiß war sehr aggressiv und in allen Belangen besser. Wir wollten mutig sein, haben uns aber vor allem auf die langen Bälle der Linzer nicht gut einstellen können“, so Trainer Andreas Milot.

Juniors haderten

Verärgert war auch FC-Juniors-Coach Andreas Wieland nach dem 2:3 gegen den FAC (nach 2:0-Pausenführung). „Wir waren zu sorglos, haben sehr dumme Fehler gemacht. Das müssen wir klar ansprechen“, so Wieland. Dass die Mannschaft sehr jung ist, lässt er nicht als Entschuldigung gelten. „Wir müssen die jungen Spieler in die Pflicht nehmen, sie müssen sich wehren, sich dagegen stemmen“, so Wieland. Ab heute gilt die Konzentration aber schon wieder dem morgigen Nachtragsspiel bei Liefering.

Von Roland Korntner

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