Blues Brothers starten die Party

Fortsetzung der Kult-Story als Musikkomödie zum 30er im Phönix

Der Professor und die Blues Brothers auf der Suche nach guter Musik ...
Der Professor und die Blues Brothers auf der Suche nach guter Musik ... © Helmut Walter

Wenn die legendären Blues Brothers aus Trumps USA just nach Österreich flüchten und dann dort den — jedenfalls musikalischen — Supergau vorfinden … dann beginnt das Linzer Theater Phönix nicht nur die neue Saison, sondern startet auch in seine 30-Jahr-Feierlichkeiten. „Die Rückkehr der Blues Brothers“, Premiere ist am Donnerstag, ist nicht nur ein Rückblick auf die 1980er, in denen sowohl der Kult-Film als auch das Phönix entstand, sondern auch eine Hommage an eines der dort am erfolgreichsten gelaufenen Stücke.

Bereits 2014 nahm sich Leiter Harald Gebhartl des Stoffes an, dieses Mal versetzt er das schwarzbehütete und -bebrillte Duo in die Alpenrepublik und setzt sie dem dort zwangsverordneten „marschmusikalischem Volkstrara“ aus. Doch diese „zehennägelaufstellenden Klänge“, so der für die Musik zuständige und auch auf der Bühne in der Rolle des Professors präsente Gilbert Handler, bleiben nicht alleine.

Die musikalische Komödie streift die großen Hits der 70er, 80er und 90er, von Bowie bis Depeche Mode, in dem (vom Band kommenden) Orchester spielen 13 musikalisch begabte Phönix-Mitarbeiter, der Gesang kommt live von den Darstellern. Sven Sorring und David Fuchs agieren wie schon 2014 als die Brüder Jake und Elwood, neben Handler sind noch Markus Hamele, Felix Rank, Nadine Breitfuß, Tom Pohl und Marion Reiser auf der Bühne zu sehen.

Einen Festakt oder Ähnliches werde es zum 30er nicht geben, betont Gebhartl, „wir feiern mit dem Spielplan die ganze Saison lang unsere Eigenheiten und unseren Charakter, ohne den wir schon lange zusperren hätten müssen.“Mit „Schiller – Zeiten des Aufruhrs“ inszeniert Gründungsmitglied und ehemaliger künstlerischer Leiter Georg Schmiedleitner dann die zweite Premiere der Saison.

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