Blutnotstand abgewendet, Spendenaufruf bleibt aber aufrecht

Ein Notstand beim Blutkonserven-Vorrat in Österreich ist durch vermehrte Spenden abgewendet worden. Die Versorgung ist für die nächsten Wochen gesichert, teilte das Rote Kreuz am Montag mit.

„In der Wiener Blutspendezentrale sind in den vergangenen zwei Wochen fast viermal so viele Blutspenden abgenommen worden wie sonst. Österreichweit waren es weit über 20.000 Blutspenden“, sagte Rotkreuz-Präsident Gerald Schöpfer. Der Spendenaufruf bleibe für die kommenden Monate aufrecht.

Eine kontinuierliche Aufbringung von Blutspenden sei das ganze Jahr über notwendig, weil Blutkonserven nur 42 Tage haltbar sind, wurde in der Aussendung erläutert. „Wer also noch keine Zeit hatte oder jetzt auf Urlaub fährt, den bitten wir, in den nächsten Wochen oder Monaten Blut spenden zu gehen“, betonte Schöpfer.

Das Rote Kreuz hat dafür unter gibdeinbestes.at ein Erinnerungsservice eingerichtet: Nach Eintragung der E-Mail-Adresse wird man an das Blutspenden erinnert, sobald der Andrang zurückgeht. Alle Spenderinnen und Spender werden zudem per SMS informiert, sobald „ihre“ Konserve an ein Krankenhaus ausgeliefert wird.

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