Bluttat in Wien-Leopoldstadt – Motiv vorerst unklar

Nach der Bluttat in Wien-Leopoldstadt, bei der am Samstagabend eine 50-Jährige durch Stiche in den Hals getötet worden war, ist das Motiv weiterhin nicht geklärt. Laut Polizeisprecher Paul Eidenberger ist der 40-jährige Verdächtige bisher noch nicht einvernommen worden. Eine Obduktion des Opfers wurde angeordnet.

Nachbarn hatten in der Ybbsstraße aus der Wohnung der Frau einen lautstarken Streit gehört. Als der 40-Jährige dann aus dem Stiegenhaus lief, verständigten die Anrainer die Exekutive. Kurz vor 19.00 Uhr fanden die Einsatzkräfte die blutüberströmte Leiche des Opfers. Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos.

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Hinweise führten gegen 20.30 Uhr zur widerstandslosen Festnahme des Verdächtigen in einem Lokal in der Quellenstraße. „Er hat gleich gesagt, dass er der Gesuchte ist“, so Eidenberger. Seine Befragung verzögerte sich zunächst und sollte gegen Mittag beginnen.

Sowohl die Getötete als auch der Mann sind irakische Staatsbürger. Der Verdächtige ist Asylwerber. In welchem Verhältnis die beiden zueinanderstanden, war zunächst unklar.