BMD-Umsatz stieg im Vorjahr um zwölf Prozent auf 73 Millionen Euro

Steyrer Softwarehaus startet mit App für mobile Zeiterfassung

BMD-Chef Markus Knasmüller sieht „viel Potenzial“ für weiteres Wachstum im Ausland.
BMD-Chef Markus Knasmüller sieht „viel Potenzial“ für weiteres Wachstum im Ausland. © BMD

Der Business-Software-Produzent BMD mit Sitz in Steyr hat 2021/22 (per 31. März) einen Umsatz von 73 Millionen Euro erwirtschaftet – plus zwölf Prozent zum Vorjahr.

Laut Geschäftsführer Markus Knasmüller ist BMD in allen Bereichen – Software, Schulungen, Technik und Wartung – gewachsen, letzterer legte besonders stark zu. Im April will BMD mit einer App zur mobilen Zeiterfassung starten.

Die BMD Systemhaus GmbH bietet Software u.a. für Buchhaltung, Kostenrechnung, Controlling sowie Lohn- und Personalmanagement an. In Österreich ist das Unternehmen mit 700 Mitarbeitern (davon 70 Prozent Frauen) laut eigenen Angaben Marktführer bei Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern sowie KMU.

Das Unternehmen hat 30.000 Kunden, wobei im Vorjahr 1900 neu dazu kamen. „Positive Erwartungen“ hat Knasmüller für die Künstliche Intelligenz (KI), der er zur Zeit im Rahmen der Digitalisierung von Institutionen und Unternehmen das größte Transformationspotenzial zuschreibt.

Dank KI fallen künftig zahlreiche Routineaufgaben einer Software zu, die diese Aufgaben „mit hoher Schnelligkeit und Präzision erledigt“, so Knasmüller. Viel Potenzial sieht der BMD-Chef auch im internationalen Geschäft.

BMD ist in Deutschland, der Schweiz, Tschechien, Ungarn und der Slowakei tätig. Alle Niederlassungen dort sind zuletzt zweistellig gewachsen. Herausfordernd im Ausland sind v.a. die Adaption der gesetzlichen Rahmenbedingungen.

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