Bonnie Garmus: Eine Frage der Chemie

Kein Wunder, dass das Erstlingswerk von Bonnie Garmus in den USA und über 35 weiteren Ländern bereits Millionen begeisterte Leserinnen gefunden hat.

Protagonistin Elizabeth Zott hat in „Eine Frage der Chemie“ alles, was eine literarische Heldin ausmacht: Sie ist schön, begabt, eigensinnig und schlagfertig. Vor allem lässt sie sich nicht einschüchtern von missgünstigen Männern und einer Gesellschaft, die Frauen in die zweite Reihe verweist.

Zotts Kampf um Anerkennung als Wissenschafterin in der noch streng patriarchalischen Welt der frühen Sechzigerjahre ist eine Emanzipationsgeschichte voller Witz, Schwung und Situationskomik. Als Chemikerin forscht Zott auf einem ungewöhnlichen Arbeitsfeld mit spektakulärem Ergebnis, doch ihr übergriffiger Doktorvater verhindert ihre Promotion.

Sie wechselt das Forschungsinstitut. Aber auch hier ist sie umgeben von eitlen, neidischen Männern, die die Macht haben, Zotts Forschungen als ihre eigenen auszugeben. Nur ein einziger Mann ist anders: Der schlaksige Calvin Evans ist ein Eigenbrötler, aber als Forscher so genial, dass er unangreifbar ist.

Die beiden finden zusammen. Als Elizabeth ihre große Liebe auf tragische Weise verliert, stellt sie fest, dass wie schwanger ist und wird daraufhin vor die Tür gesetzt. Nach diesem Tiefpunkt startet sie ein zweites Leben als schräge Fernsehköchin …

Bonnie Garmus: Eine Frage der Chemie. Piper Verlag, 464 Seiten, 22,70 Euro

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