Braucommune wächst und investiert

Im Süden von Freistadt entsteht um neun Mio. Euro ein Logistikzentrum

Beim Spatenstich (v. l. vorne): Vorstand Michael Raffaseder, Bürgermeisterin Elisabeth Teufer, Geschäftsführer Ewald Pöschko
Beim Spatenstich (v. l. vorne): Vorstand Michael Raffaseder, Bürgermeisterin Elisabeth Teufer, Geschäftsführer Ewald Pöschko © Braucommune Freistadt

Während die heimische Brauerei-Branche wegen der nach wie vor geschlossenen Gastronomie Absatzrückgänge beklagt, stehen bei der Braucommune Freistadt die Zeichen weiterhin auf Wachstum.

Am Dienstag erfolgte im Süden der Stadt auf der grünen Wiese der Spatenstich für ein neun Millionen Euro teures Logistikzentrum. „Bereits in einem Jahr werden wir hier mit vorerst 35 Mitarbeitern starten“, sagt Geschäftsführer Ewald Pöschko im Gespräch mit dem VOLKSBLATT.

Am Standort rund um das Brauhaus sei das Unternehmen an die Kapazitätsgrenzen gelangt, nachdem sich der Warenumschlag in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt habe. Mit dem Neubau wird die gesamte Logistik mit 16 Lkw von der Innenstadt an den Rand von Freistadt mit direkter Anbindung an die Mühlviertler Schnellstraße S 10 verlagert, wodurch die Innenstadt von einer Verkehrsberuhigung profitieren wird.

Künftig fährt zwischen der Brauerei und dem Logistikzentrum nur mehr ein lärm- und schadstoffarmer Biershuttle auf einer Strecke von drei Kilometern. Er wird das in Flaschen und Fässern abgefüllte Bier hinaus- und das Leergebinde wieder zur Brauerei zurück bringen.

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