Buchegger: „Ich habe keine Angst“

Volleyball-Legionär erlebt in Italien Corona-Krise hautnah mit

Der Oberösterreicher Paul Buchegger begegnet der Corona-Krise mit Respekt, aber nicht mit Angst.
Der Oberösterreicher Paul Buchegger begegnet der Corona-Krise mit Respekt, aber nicht mit Angst. © APA/Punz

Italien-Legionär Paul Buchegger hat wie seine ÖVV-Kollegen Alexander Berger (Perugia) und Srna Markovic (Cueno) am Wochenende Spielpause, die stärkste Volleyball-Liga der Welt steht wegen des Coronavirus still.

„Die Straßen in Mailand sind leer, die Leute hamstern, stehen in Schlangen vor den Supermärkten, man sieht viele mit Masken“, erzählte Buchegger, der bei Monza spielt. Die Stadt liegt im betroffenen Norden Italiens in der Lombardei.

Alle Trainer zur Vorsicht nach Hause geschickt

Die Verschiebung des Spieltags findet der Oberösterreicher in Ordnung, Sorgen um seine Gesundheit macht sich der 23-Jährige nicht. „Ich habe keine Angst, das Ganze wird etwas dramatisiert.“ Dennoch erlebt Buchegger die Folgen hautnah mit. Weil ein Co-Trainer mit einem Freund aus Codogno, dem Epizentrum der Krise, Essen gewesen war, wurde der gesamte Betreuerstab als Vorsichtsmaßnahme heimgeschickt. „Wir trainieren mit einem Jugendtrainer“, erklärte Buchegger, dessen Klubpräsidentin Ärztin ist und die Spieler entsprechend detailliert aufgeklärt hat. „Wir sollen Menschenmassen meiden, mögliche Symptome sofort melden.“

Fünf Runden sind im Grunddurchgang übrigens noch zu spielen, Monza belegt derzeit als Achter den letzten Play-off-Platz. Wann Buchegger & Co. wieder um diesen kämpfen können, ist völlig offen.

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