Bühnenprogramm zum Streamen

Landestheater Linz zeigt über den Winter rund 20 Produktionen online

Weihnachtszauber auf dem Bildschirm: Das Landestheater streamt „Alice im Wunderland“.
Weihnachtszauber auf dem Bildschirm: Das Landestheater streamt „Alice im Wunderland“. © Philip Brunnader

Das Landestheater Linz hat seine Mitarbeiter ab 1. Dezember erneut in Kurzarbeit geschickt. Im Unterschied zum vergangenen Mal werden nun aber keine vollen Gehälter bezahlt.

„Die Abgeltung der Kurzarbeit wird nach den gesetzlich festgelegten Mindestersatzraten erfolgen“, hieß es in einer Presseaussendung.

Den gesamten Winter über werden auch wieder Produktionen der verschiedenen Sparten als Stream sowie zwei TV-Übertragungen dem Publikum angeboten.

Kurzarbeit nach Mindestersatzraten

Die Streaming- und TV-Aktivitäten würden aber nicht jene volle Auslastung des Personals, wie sie für die entfallenden Vorstellungen geplant gewesen wäre, bringen und daher wurden mit den Betriebsräten Kurzarbeit-Vereinbarungen abgeschlossen.

Die Darsteller des Landestheaters Linz sowie die Musiker des Bruckner Orchesters Linz gehen für den Zeitraum zwischen 1. und 31. Dezember 2021 in Kurzarbeit, die Techniker zwischen 1. und 17. Dezember. Von November 2020 bis April dieses Jahres war der Großteil der rund 1000 Mitarbeiter der Theater und Orchester GmbH (TOG) bereits in Kurzarbeit.

Statt der üblichen 80 Prozent wurden allerdings 100 Prozent der Gehälter ausbezahlt, da der Betriebsrat ansonsten der Kurzarbeit nicht zugestimmt hätte. Das hat für Schlagzeilen gesorgt.

Die aktuelle Kurzarbeit werde genutzt, um sofort nach Ende des Lockdowns den Spielbetrieb wieder aufnehmen zu können. Der Probenbetrieb werde daher auch während der Zeit der Kurzarbeit weiter fortgeführt, und eine Reihe von Produktionen werden für Streaming produziert — darunter: „The Garden“, „Alte Meister“, „Der Graf von Luxemburg“, „Jenny Hübner greift ein“ (Netzbühne Live), „Mission: K.L.I.M.A.“ (Netzbühne Live), „Malala — Mädchen mit Buch“ (Netzbühne Live) und „Alienation“ (Netzbühne Live).

Insgesamt werden über den gesamten Winter rund 20 Produktionen als Stream angeboten. Das Angebot erfasst auch die Opern „I Capuleti e i Montecchi“ und „Le nozze di Figaro“, das Musical „Lieder für eine neue Welt“, die Zauberposse „Der böse Geist Lumpazivagabundus“, das Theaterstück „Vereinte Nationen“, das Lustspiel „Der zerbrochne Krug“ und das Theaterstück „Verstehen Sie den Dschihadismus in acht Schritten! (Zucken)“. Weiters zeigt das Landestheater Linz das Weihnachtsmärchen „Alice im Wunderland“ und „Junger Klassiker — Faust Short Cuts“. Das Bruckner Orchester ist weiters mit einem „Schubert & Haydn“- Konzert unter Bruno Weil vertreten.

Aktivitäten in TV und Radio

„Der Graf von Luxemburg“ wird am 9. Jänner 2022 in ORF III ausgestrahlt. Das Bruckner Orchester wird das Antrittskonzert der neuen Ersten Gastdirigentin Giedre Slekyte mit Cellostar Kian Soltani ab 13. Dezember auf der Netzbühne streamen. Das Konzert wird am 7. Jänner 2022 auch auf Ö1 zu hören sein. Unter Chefdirigent Markus Poschner wird ein Konzert zum Neuen Jahr im Musiktheater aufgezeichnet, das am 5. Jänner 2022 auf LT1 zu erleben ist. Zudem wird der ORF Oberösterreich seinen Jahresrückblick im Musiktheater aufzeichnen, der am 20. Dezember im ORF-Hauptabend gezeigt wird. Auch das Oberösterreichische Adventsingen wird aufgezeichnet.

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