Bundesheer bekommt 30 weitere Radpanzer

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) hat am Dienstag den Vertrag zur Lieferung von 30 weiteren sechsrädrigen Mannschaftstransportpanzern „Pandur Evolution“ für das Bundesheer unterzeichnet.

Die Investitionssumme beträgt ca. 106 Mio. Euro, der Zulauf beginnt mit 2022, hieß es in einer Ausendung des Verteidigungsressorts. Die Fahrzeuge werden vollständig in Österreich hergestellt. Mehr als 200 österreichische Lieferanten seien an diesem Programm beteiligt.

„Durch diese Investition ist sichergestellt, dass unsere Soldaten den bestmöglichen Schutz bei sehr guter Mobilität erhalten“, so Tanner anlässlich der Unterzeichnung in der Produktionsstätte bei General Dynamics European Land Systems (GDELS) in Wien. Durch die Vergrößerung der Flotte könne man zusätzliche Aufgaben im In- und Ausland abdecken. Der Schutz der Soldaten habe oberste Priorität, außerdem betrage die Wertschöpfung im Inland 70 Prozent.

Die neuen „Pandur Evolution“ sind als gepanzerte Mannschaftstransporter konzipiert und können aufgrund ihres modularen Aufbaus schnell für andere Aufgaben wie etwa zum Transport von Verletzten umgewandelt werden, so das Verteidigungsministerium. Die Fahrzeuge verfügen über eine Besatzung von elf Soldaten, „überlegene Mobilität“ und einen deutlich erhöhten Schutz gegen Minen und Sprengsätze, wurde erklärt. Künftig wird die Flotte 64 Fahrzeuge betragen, denn bereits 2016 wurden 34 beschafft, die im Pandur-Kompetenzzentrum beim Jägerbataillon 17 in Straß in der Steiermark stationiert sind.

YT
Video
Ich möchte eingebundene Social Media Inhalte sehen. Hierbei werden personenbezogene Daten (IP-Adresse o.ä.) übertragen. Diese Einstellung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in der Datenschutzerklärung oder unter dem Menüpunkt Cookies geändert werden.

Wie ist Ihre Meinung?