Bundesliga und 2. Liga starten am 11. September wieder

Die Fußball-Bundesliga will nach rund zweimonatiger Sommerpause ab 11. September in die neue Saison starten. Am selben Tag soll auch in der 2. Liga die Spielzeit 2020/21 wieder angepfiffen werden. Das wurde nach einer gemeinsamen virtuellen Clubkonferenz am Donnerstag bekanntgegeben. Die Entscheidung erfolgte einstimmig, wie die Liga vermeldete.

Anfang Juli soll außerdem eine “Arbeitsgruppe Termine” werken. Diese soll den genauen Rahmenterminplan unter Einbeziehung der Termine im ÖFB-Cup, dem Europacup und der Länderspiele erstellen. Dieser Terminplan soll von den Clubkonferenzen der jeweiligen Ligen abgesegnet werden.

Die UEFA hatte in der Vorwoche ihren Fahrplan für die kommenden Monate bekannt gegeben. So wird der August im Zeichen der Entscheidungen in den aufgrund der Corona-Pandemie unterbrochenen Europacup-Bewerbe stehen. Die Europa League und Champions League wird am 21. und 23. August in Köln bzw. Lissabon entschieden. Österreichs Vizemeister wird wenige Tage später in der zweiten Quali-Runde der neuen Saison der Fußball-Königsklasse einsteigen.

Anfang September ist mit Nations-League-Terminen (4. bis 7.9.) belegt. Danach wird die Liga wieder durchstarten. Wenn möglich mit wieder gefüllten Zuschauerrängen. Die ab 1. September gültige Verordnung der Regierung zu Sportveranstaltungen wird noch diese Woche erwartet. Unter bestimmten Voraussetzungen werden Events im Freien mit bis zu 10.000 und drinnen mit bis zu 5.000 Teilnehmern erlaubt. Somit sind Besucher in Stadien wieder erlaubt. Allerdings muss es für diese zugewiesene Sitzplätze geben, auch müssen Abstandsregeln eingehalten werden.

Wie ein Sprecher des Sportministeriums am Donnerstag auf Anfrage erklärte, werden in der Verordnung nur Absolutzahlen stehen. Nicht berücksichtigt sind Faktoren wie die Zugänge zu den Stadien oder Möglichkeiten bei der Anreise. Die genauen Gegebenheiten in den doch unterschiedlichen Arenen sind nicht berücksichtigt. Anpassungen könnte es im Juli geben, hieß es aus dem Ministerium.

Für die Clubs ist mit Blick auf Ticketverkäufe und die damit verbundenen Einnahmen Planungssicherheit das Kriterium. Es gibt die Hoffnung auf “zeitnahe Lösungen”, wie beispielsweise Austria-Vorstand Markus Kraetschmer vor der Clubkonferenz anmerkte. “Es ist auch ein großes Anliegen zu wissen, was in Zukunft passiert, wenn das beispielsweise in zwei Jahren wieder passiert. So ein Handling wie jetzt werden wir nicht mehr überstehen können”, meinte der Finanzchef der Wiener. Auch derzeit befänden sich die Clubs in einem Notbetrieb, “der auf Dauer nicht funktionieren kann”.

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