Burschen „teilten“ sich Schreckschusspistole

14-Jähriger hatte Waffe in Schule mit

Mit einer Schreckschusspistole, die sie sich „geteilt“ hatten, haben sechs Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren in Schwanenstadt (Bezirk Vöcklabruck) mehrere Straftaten verübt.

Zwei von ihnen — ein 14- und ein 15-Jähriger — bedrohten damit einen Schüler am Bahnhof und nahmen ihm dann seine Bankomatkarte ab, mit der sie gleich mehrmals Geld abhoben.

Schulden eingetrieben

Ein 16-Jähriger aus der Gruppe zwang zudem einen Gleichaltrigen mit der Waffe zur Rückzahlung von Schulden, berichtete die Polizei.

Die Beamten gehen davon aus, dass die Jugendlichen die Waffe am Bahnhof von Attnang-Puchheim gekauft haben. Aufgeflogen sind die Burschen bereits Anfang Oktober, als einer von ihnen — ein 14-Jähriger — die Waffe mit in die Schule nahm. Dies blieb nicht lange unbemerkt. Die Direktorin wurde verständigt, sie stellte die Pistole sicher und erstattete Anzeige bei der Polizei. Beamte übernahmen die Waffe und bei ihren Nachforschungen kamen nach und nach die Straftaten der Minderjährigen heraus. Der 14-Jährige wurde von der Schulleitung suspendiert und alle sechs Minderjährigen angezeigt.

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