Bus stürzte 20 Meter in Schlucht: 16 Tote

Verheerender Unfall am Rückweg von Kloster in Bulgarien — Alle Opfer waren aus einem Dorf — 18 Verletzte in Krankenhäuser gebracht

BULGARIA-ACCIDENT

SOFIA — Bei einem verheerenden Busunglück sind in Bulgarien am Samstag 16 Menschen ums Leben gekommen — 15 Rentner und ein Teenager. 13 Fahrgäste waren schon an der Unfallstelle tot, wie Innenminister Walentin Radew am Samstagabend erläuterte. Im Reisebus seien 34 Menschen samt Fahrer gewesen. 18 Verletzte, unter ihnen auch der Fahrer, wurden in Spitäler der Hauptstadt Sofia gebracht. Der in Richtung Sofia fahrende Bus kam nördlich von der Kleinstadt Swoge in einem Regensturm von der rutschigen Fahrbahn ab und stürzte 20 Meter in die Tiefe, wie die Polizei mitteilte. Nach den Worten des Innenministers habe der Bus drei Autos gerammt, sei umgekippt und dann abgestürzt.

Die Busreisenden aus dem Dorf Swetowratschene befanden sich auf dem Heimweg von einem Klosterbesuch. Die genaue Ursache für das Unglück war zunächst unbekannt.

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Die Regierung rief einen landesweiten Trauertag für Montag aus. In Bulgarien hatte es erst im April ein großes Busunglück mit sechs Toten gegeben, nachdem ein Auto auf einer Autobahn einen Linienbus gerammt hatte.