Carla Bruni: Carla Bruni

Ihre Texte sind ebenso unverkennbar wie ihre Stimme: Carla Bruni (52) bringt nach sieben Jahren wieder ein Album auf Französisch heraus — mit Chansons, die viel von der Liebe handeln.

Denn die Liebe nehme viele Formen an, wie sie in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur sagt. In den 14 Titeln auf ihrem kürzlich erschienenen Album „Carla Bruni“ gehe es viel um Gefühle — und die Angst vor Trennung.

Sie glaube „an Eros, die körperliche Liebe, an Philia, die Liebe zwischen Freunden und Familie, und an Agape, die Nächstenliebe, die universelle Liebe“, erzählt die Musikerin und Frau des ehemaligen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy weiter. Das Dreigestirn Eros, Philia und Agape — es sind die drei Arten von Liebe in der griechischen Philosophie. So ist gleich der erste Titel „Quelque chose“ eine Ode an Verlangen und Sehnsucht.

Mit ihrer Stimme, die glatter und weniger rauchig, dafür aber umso sinnlicher geworden ist, haucht sie Worte, die von Gefühlen handeln, die „wie eine Klinge durchbohren“ oder „Herz und Körper zerreißen“.

Einige der neuen Lieder hat Carla Bruni während des Coronavirus-Lockdowns geschrieben, den sie im Süden Frankreichs verbrachte. Viele sind aber schon vorher entstanden. Ihre Gedanken und Worte kämen immer aus einem Gefühl, einer Emotion heraus, sagt die französische Pop-Ikone.

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