Cecilia Bartoli: Unreleased

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Nach Absage der Salzburger Mozartwoche freut man sich mit Intendantin Cecilia Bartoli auf die Pfingstfestspiele 2022.

In ihren Heimarchiven stöberte die schlaue Marketingdiva nach Glanznummern ihres Opernrepertoires und veröffentlichte Konzertarien von Haydn, Beethoven, Mozart und Myslivecek. Das Album der großartigen Mezzosopranistin ist mit „Unreleased“ treffend betitelt, weil damit im übertragenen Sinn ein Schatz gemeint ist, den man nicht loslassen kann.

Die Konzertarien der Wiener Klassik sind kostbare Raritäten aus 2013, die sie mit dem renommierten Kammerorchester Basel unter dem Dirigenten Muhai Tang aufgenommen hatte. Warum diese Stücke seinerzeit tatsächlich einfach vergessen und nicht veröffentlicht wurden, bleibt ein dunkles Geheimnis.

Umso wertvoller ist dieses Album, ein Geschenk, bei dem die Weltsängerin ihre Qualitäten als geläufige und intensive Sängerdarstellerin bisweilen jedoch etwas ungezügelt auslebt. Aus der Zusammenstellung stechen die Arien „Non piu, tutto ascoltai … Non temer, amato bene“ und „L’amerò, sarò constante“ von Mozart hervor, die Bartoli mit dem Geiger Maxim Vengerov eingespielt hat.

Aus der Oper „La Clemenza di Tito“ von Josef Myslivecek ist auch die Arie „Se mai senti …“ erwähnenswert, weil Bartolis Timbre sich hier mit einer melancholischen Linienführung und Leichtigkeit bei Läufen ideal verbindet.

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