China und Russland provozieren mit Kampfjet-Manöver

Die Streitkräfte von Russland und China haben nach eigenen Angaben gemeinsame Patrouillenflüge in der Asien-Pazifik-Region abgehalten. Der Einsatz habe rund 13 Stunden gedauert, teilte das russische Verteidigungsministerium am Dienstag mit. Dabei seien Gebiete des Japanischen Meeres und des Ostchinesischen Meeres überflogen worden. An den Flügen seien auch strategische Bomber beider Länder beteiligt gewesen, hieß es.

Zum Teil seien die Jets von Flugzeugen der japanischen und südkoreanischen Luftwaffe beschattet worden. Zuvor hatte der japanische Verteidigungsminister Nobuo Kishi erklärt, russische und chinesische Kampfflugzeuge hätten sich dem japanischen Luftraum genähert. Das sei angesichts des derzeitigen Spitzentreffens der Regierungschefs aus Japan, den USA, Indien und Australien in Tokio ein Provokation. Das südkoreanische Militär erklärte, mindestens vier Kampfjets seien wiederholt in die südkoreanische Luftverteidigungszone eingedrungen, hätten den südkoreanischen Luftraum aber nicht verletzt.

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