Chirurgen retteten Arbeiter Unterarm

Pole (34) war auf Baustelle in Klam mit Flex abgerutscht

Acht Stunden lang operierten Assistenzarzt Michael Pollak (l.) und Oberarzt Andreas Kastner den 34-Jährigen nach dem Arbeitsunfall.
Acht Stunden lang operierten Assistenzarzt Michael Pollak (l.) und Oberarzt Andreas Kastner den 34-Jährigen nach dem Arbeitsunfall. © KUK/Petritz

Eine chirurgische Meisterleistung kann das Linzer Keplerklinikum (KUK) vermelden: In einer acht Stunden dauernden Operation retteten zwei Chirurgen einem 34-jährigen Polen seinen Unterarm, den er sich in Höhe der Armbanduhr bei einem Arbeitsunfall beinahe abgetrennt hatte.

Laut dem Spital war der Knochen des Patienten noch heil, jedoch mussten elf Sehnen, zwei Hauptblutgefäße sowie zwei Hauptnerven zusammengefügt werden. Dem Mann gehe es gut, er dürfe seine Hand vorerst aber nicht bewegen, hieß es.

Der Arbeitsunfall hat sich laut Polizei bereits am Dienstagnachmittag in Klam (Bezirk Perg) auf einer privaten Baustelle zugetragen.

Der 34-Jährige wollte gerade zu einem Schnitt mit der Flex ansetzen, als er abrutschte bzw. verkantete und sich mit dem Arbeitsgerät schwer verletzte. Ein Polier (36) leistete sofort erste Hilfe und setzte die Rettungskette in Gang. Der Pole wurde anschließend mit dem „Christophorus 10“ ins Klinikum geflogen.

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