Christbäume trotzten Trockenheit

Genug heimische Tannen vorhanden – Preise sollen heuer „stabil bleiben“

V. l.: Christbaumbauern-Obmann Hofer, LR Hiegelsberger, LK-Präsident Reisecker, Johannes Wall (Forst u. Bioenergie LK)
V. l.: Christbaumbauern-Obmann Hofer, LR Hiegelsberger, LK-Präsident Reisecker, Johannes Wall (Forst u. Bioenergie LK) © LKOÖ

Oberösterreich startet in die Christbaum-Saison. Offizieller Verkaufsbeginn bei den heimischen 136 Christbaumbauern am Hof ist üblicherweise Anfang Dezember; im Linzer Stadtgebiet hingegen am 10. Dezember. Während das trockene Jahr und die fehlenden Niederschläge in der sonstigen Land- und Forstwirtschaft große Schäden verursacht haben, konnten sich die „älteren“ Weihnachtsbäume aufgrund ihrer speziell ausgebildeten, tiefen Wurzeln gut entwickeln. Es gibt also genug heimische Tannen, wie Landwirtschaftskammerpräsident Franz Reisecker am Mittwoch beim Mediengespräch betonte: „In OÖ kommen etwa 80 bis 85 Prozent der gekauften oder geschenkten Bäume aus heimischem Anbau. Letztes Jahr wurden von den oö. Christbaumbauern etwa 400.000 Christbäume verkauft.“ Auf www.weihnachtsbaum.at findet man alle Infos zu den rund 200 Verkaufsstandorten der heimischen Christbaumbauern. Der Preis soll heuer stabil gehalten werden, im Durchschnitt werde pro Laufmeter um die 20 Euro verlangt, so Ignaz Hofer, Obmann der OÖ Christbaumbauern. „Der besondere Geruch des Tannenbaums gehört zum heimischen Weihnachtsfest einfach dazu. Es ist eine feste Tradition“, weiß Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.

Wie ist Ihre Meinung?