Christoph greift nach Höherem

TopTalent 2018: Kletterer Christoph Bräuer geht mit der Startnummer 2 ins Rennen

Christoph Bräuer will auf der Kletterwand hoch hinaus, im Idealfall zu den Olympischen Spielen.
Christoph Bräuer will auf der Kletterwand hoch hinaus, im Idealfall zu den Olympischen Spielen. © Sportmediapics/Binder

Von Christoph Gaigg

Ob Christoph Bräuer in einem früheren Leben mal ein Steinbock war? Man weiß es nicht, auf den steilen Felsen ist er aber voll in seinem Element. Am liebsten greift der 15-Jährige, der für den ÖAV Steyr aktiv ist, in der freien Natur in Frankreich, Italien oder Griechenland auf den steinigen Wänden nach Höherem. In Arco am Gardasee fühlt sich der leidenschaftliche Kletterer besonders wohl. „Diese Stadt ist komplett aufs Klettern aus, es gibt auch einen Kletter-Shop nach dem anderen.“

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Woher diese Liebe kommt? „Die ist mir in die Wiege gelegt worden“, erzählt Bräuer. Vater Franz und Mutter Karin sind ebenfalls begeisterte wie höchst erfolgreiche Kletterer. Apropos erfolgreich: Christoph durfte im Vorjahr bereits an der Jugend-WM in Innsbruck teilnehmen, auch bei Europacups konnte sich der Steyrer schon einen Namen machen. „Ich mag es, wenn es lang dahin geht. Ausdauer ist eine meiner Stärken“, weiß der BRG-Steyr-Schüler, der in allen drei Disziplinen (Speed, Lead, Bouldern) starten muss. Klettern ist mittlerweile olympisch, dabei wird nur eine Medaille für drei Disziplinen vergeben. „Eine Teilnahme wäre schon etwas Geiles“, träumt der Youngster. Für diesen sehnlichen Wunsch kann schon mal die Schule ein wenig leiden. „Da bin ich ziemlich faul“, gibt er verschmitzt zu. „Aber so lange ich keinen Fünfer habe, passt es den Eltern.“

Warum wird er heuer TopTalent? „Jetzt, wo Klettern olympisch ist, wäre es cool, wenn es ein Kletterer wird.“ Christoph wird am Dienstag auch auf Life Radio (11.40) vorgestellt.

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