Erdbeben erschütterte Südwesten Chinas

Ein Erdbeben der Stärke 6,1 hat den Südwesten Chinas erschüttert und Erdrutsche ausgelöst.

Das Epizentrum lag im Kreis Lushan nahe Ya’an City in der Provinz Sichuan, wie das chinesische Erdbebenamt am Mittwoch in Peking berichtete. Nach ersten unbestätigten Berichten im Kurznachrichtendienst Weibo gab es Schäden.

In Videos, die nicht verifiziert werden konnten, hieß es, ein Erdrutsch habe eine Zementfabrik, Autos und Häuser beschädigt.

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Die Behörden starteten einen Notfall-Reaktionsplan und schickten Personal ins Erdbebengebiet. Auch wurden Kräfte der Volksbefreiungsarmee entsandt, wie Augenzeugen berichteten.

Die Provinz Sichuan war 2008 von einem verheerenden Erdbeben der Stärke 8,0 heimgesucht worden, bei dem rund 80.000 Menschen ums Leben kamen. Sichuan liegt am Rand der Überschiebungszone der indischen Kontinentalplatte und der eurasischen Platte. Wegen Plattenverschiebungen ist die Provinz besonders erdbebengefährdet.

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