Mann kommt bei Taifun in Japan ums Leben

Unwetterwarnungen gelten auch für Hauptstadt Tokio © APA/AFP/PHILIP FONG

Wenige Tage nach heftigen Unwettern mit mehreren Toten ist in Japan ein Mensch infolge eines weiteren Taifuns ums Leben gekommen. In Kakegawa in der Präfektur Shizuoka auf der Hauptinsel Honshu starb japanischen Medien zufolge ein Mann, nachdem sein Haus von einem Erdrutsch getroffen worden war. Der Taifun Talas traf am Samstagmorgen (Ortszeit) im Osten Honshus an Land und brachte heftige Regenfälle mit sich.

Japan befindet sich derzeit in der Taifunsaison, die jährlich etwa 20 solcher Stürme mit heftigem Regen mit sich bringt. Diese verursachen häufig Überflutungen und Erdrutsche.

Laut der japanischen Wetterbehörde JMA erreichte der Sturm Böen von bis zu 100 Kilometern pro Stunde. Die Behörde warnte vor hohen Wellen, schweren Regenfällen, Erdrutschen und Überschwemmungen in Zentral-, Ost- und Nordjapan, einschließlich der Hauptstadt Tokio.

Bei einem weiteren Erdrutsch im ebenfalls in der Präfektur Shizuoka gelegenen Hamamatsu erlitten drei Menschen, darunter ein neunjähriger Bub, laut dem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender NHK leichte Verletzungen. Die Polizei konnte die Berichte nicht sofort bestätigen.

Am vergangenen Wochenende waren infolge von Taifun Nanmadol im Südwesten Japans vier Menschen getötet und 151 verletzt worden. Nach Ansicht von Wissenschaftern führt der menschengemachte Klimawandel zu schwereren Stürmen und sorgt dafür, dass extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, Dürren und Überschwemmungen sich häufen und intensiver werden.

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